Marokko 2009

 

Wir sind wieder da!

Es war eine aufregende Reise für uns gewesen. Bereits bei der Planung war klar, daß wir viel Zeit werden im Auto verbringen müssen, daß sich vieles nicht im Vorhinein wird planen lassen. Und genauso war es. 

Heike, El Jarousse und Chafir starten in Dortmund, Djebel, Bishara und ich kommen ab Bad Homburg dazu. Über Frankreich und Spanien geht es nach Marokko. Hier treffen wir uns mit M. Soujaa, Präsident des dortigen Sloughiclubs sowie Isabell und Christine, 2 Salukizüchterinnen aus Frankreich.

 

 

 

Djebel lernt hier endlich seine Verwandtschaft kennen, Vater und Halbgeschwister und zahlreiche weitere Verwandte. Wir haben etwas Zeit und von der Fahrt zu erholen und nutzen die um die Sloughis dieser Region und deren Besitzer kennen zu lernen. Geplant ist die Weiterreise etappenweise Richtung Süden. Ziel ist Dakhla, der südlichsten Ort der Westsahara, an der Grenze zu Mauretanien. Die Verabschiedung unseres Reisezuges ist hochoffiziell, mit Presse, Interviews und Handschlag des Präfekten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis zu unserem Ziel sind es noch einmal fast 3000 km. Auf dieser Strecke machen wir immer wieder Pausen. Wir besuchen andere Sloughifreunde und dürfen die marokkanische Gastfreundschaft genießen. 

Wir werden herzlichst empfangen und mit Delikatessen überhäuft.

       

 

Einer der Höhepunkte unserer Reise ist das Treffen mit einheimischen Jägern. Diese waren seit den frühen Morgenstunden mit ihren Hunden unterwegs gewesen. Erbeutet hatten sie nicht viel aber das auch in Marokko steht das gemeinsame Jagen im Vordergrund, nicht der Fleischerwerb. In der Mittagshitze sammelten sich alle Jäger im Schatten von Palmen und wir durften Hunde und Besitzer ausgiebig bewundern und fotografieren. Ca 50 Sloughis bewegten sich hier frei, ohne Leine zwischen ebenso vielen Menschen. Unsere Hunde integrierten sich sofort und völlig komplikationslos als wären sie noch nie woanders gewesen. Was bei unseren Veranstaltungen als unmöglich gilt, war hier selbstverständlich.

         

 

Die Landschaft veränderte sich sehr je mehr wir nach Süden kamen. Während im Norden zu dieser Jahreszeit alles grün ist mit Blumenwiesen und jeder Menge Regen und Wasser ist der Süden auch im Frühling trocken und zunehmend wüstenhaft. Mit der Landschaft änderten sich auch unsere Hunde. Ein Sloughi auf Sand in der Sonne ist halt ein ganz anderer Hund. 

 

 

Bei den vielen Kilometern die jeden Tag zu bewältigen waren, mit zum Teil desolaten Straßenverhältnissen, sind diese Spaziergänge im Sand ein wunderbarer Ausgleich, der natürlich durstig macht. 

 

 

 

Natürlich standen auch Besuche der Märkte auf unserem Programm. Sowohl für unsere Hunde als auch für uns ein Erlebnis für alle Sinne. Gar nicht einfach war es zwischen Obst, Gemüse, Schafen und Ziegen hindurch zu kommen

und die zwei deutschen Frauen mit ihren Hunden waren dann auch immer wieder eine Attraktion , die viele neugierige Blicke auf sich zog.

 

Immer wieder wurden wir eingeladen zu starkem Tee mit Unmengen von Zucker und wir hatten Gelegenheit uns mit traditionellen Hennabemalungen schmücken zu lassen.

 

Stolz wurden uns Sloughis gezeigt und selbst die Kinder waren mit Begeisterung dabei. 

 

                        

              

 

 

Herzlichen Dank nach Marokko, zu unseren Gastgebern und neuen Freunden.

 

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